Sumpfporst & Tannenspitzen (Tannenwipfel)

Schätze der Natur #2

 Es ist Mitte Juni in Lappland. Jetzt blüht der Sumpfporst und das frische Grün der Tannenspitzen sprießt. In diesem Beitrag möchte ich von den verschiedenen Eigenschaften dieser beiden Pflanzen sprechen.
 

Sumpfporst (gehört zu den Rhododendron)

Anwendung:  
Schlaflosigkeit, Schmerzen/Entzündung, Husten, Atemwegserkrankung, Rheuma, Insektenabwehr, früher auch zur Bier/Schnapsherstellung (wegen seiner berauschenden Wirkung)
 
Wirkung:
beruhigend, schmerzlindernd (Gelenk u. Muskel), Linderung von Husten u. Atemwegserkrankungen, aromatisierend 
 
Vorsicht! Bei der Dosierung, gerade zur innerlichen Einnahme, darf nicht zu hoch dosiert werden (toxisch). Deshalb verwende ich nur sehr kleine Mengen und mische Pflanzenteile nur getrocknet in Teemischungen.
 
Eine Tinktur aus frischen Pflanzenteilen kann äußerlich appliziert bei beispielsweise Gelenkschmerzen helfen. Außerdem ist es auch ein effektives Mittel gegen die saisonalen Plagegeister in Lappland (Mücken!!!). Ich verwende es auch gerne in Räuchermischungen.

Tannenspitzen (Tannenwipfel)

 
Die frischen, hellgrünen Tannenspitzen haben einen leicht zitronigen Geschmack. Im Gegensatz zu den dunkelgrünen, älteren Tannennadeln, sind sie weich und daher auch roh gut essbar.
 
Tipp! Frische Tannenspitzen enthalten sehr viel Vitamin C sowie ätherische Öle, die schleimlösend und entzündungshemmend wirken. Ich esse sie immer gerne als Snack zwischendurch, wenn ich im Wald unterwegs bin.
 
Wenn ich sie nicht pur esse, verwende ich sie am liebsten als Tee, Likör, Sirup oder Saft. 

 

 

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